Anna unter Kiwis

Mein Jahr in Neuseeland

19April
2017

Day 18: Ein paar Tränchen

Puh, da war er auch schon da - der Tag des Abschieds. Ich würde bis zu meinem Flug nach Australien in Dunedin bei Freunden bleiben, während meie Eltern und mein Bruder direkt weiterfuhren in Richtung Christchurch.

Also musste ich meine Sachen um- und neupacken, schließlich möchte ich möglichst wenig hinderliches Gepäck bei mir haben und einige Sachen würde ich einfach ni cht mehr brauchen, aber gerne zu Hause haben wollen.

Nachdem das geschafft war und es ein letztes Frühstück zusammen im Van gab, fuhren wir nach Dunedin. Den Tag wollten wir noch zusammen in dieser schönen Stadt verbringen! Wir fingen an mit einem Besuch im Museum, welches sich viel mit den ersten Siedlern und der Entstehung der Stadt beschäftigt und definitiv einen Besuch wert ist!

Danach schlenderten wir durchs Städtchen, guckten uns eine Kirche an und genossen trotz des etwas ungemütlichen Wetters die Atmosphäre. Wir hatten uns überlegt, zum Abschiedsessen auszugehen und hatten ein asiatisches Restaurant ausgewählt. Besonders viel Spaß hatten Jul und ich natürlich an der Softeismaschine, an welcher wir unser eigenes Softeis produzierten.

Wie schön, dass sich nochmal die Sonne zeigte, als wir dem Bahnhof einen Besuch abstatteten, welcher wirklich einer der Schönsten der Welt ist. Also das Bahnhofsgebäude sieht toll aus!
Die Daunenjackengang
Auf in den Campervan und in den Norden von Dunedin, wo wir schnell meinen Freunden einen Besuch abstatteten, bevor die Arbeit begann. Es war schön, dass meine Familie so auch nochmal "echte Kiwis" in meinem Alter kennenlernte, einfach Menschen, die micht nur reisen, sondern in diesem Land wohnen.

Noch ein letzter Punkt stand auf unserem Programm und dieser lautet: Baldwin Street. Dies ist die steilste bebaute Straße der Welt und befindet sich - oh Wunder, oh Wunder, in Dunedin! Der Weg hinauf ist auch dementsprechend anstrengend, es ist wirklich steil. Aber oben angekommen hatten wir einen guten Blick über die Stadt und die baldig untergehende Sonne, ein paar Fotos wurden geschossen und dann machten wir uns auf den Rückweg.
Schwer zu sehen, wie steil es wirklich ist
Mein Bruder und ich suchten eine "würdige Stelle zur Veranschiedung" und fanden sie in der Nähe des Vans, auf einer kleinen  gepflasterten Lichtung zwischen Bäumen, nahe eines Flusses😂 So sehr es doch auch wieder ein ernstes Thema war, so sehr waren wir nicht in der Stimmung dafür und machten einfach viele Witze.

Als ich dann aus dem Campervan sprang und alle nochmal fest drückte, liefen doch einige Tränen über Mamas Wangen und auch in meinen Augen sammelte sich das Wasser. Hup hup - und da wurde der Campervan kleiner und kleiner.

Diese zweieinhalb Wochen zusammen waren eine unfassbar tolle Zeit und wir hatten so viel erlebt, Momente und Erinnerungen geteilt, einzigartige Erfahrungen gemacht und uns gefreut beieinander zu sein. Zu wissen, dass es wiedee zwei Monate dauert, bis ich die drei Verrückten wiedersehe, macht mich gleichzeitig traurig und glücklich. Ich weiß, dass die Zeit schnell vergehen wird und freue mich auf die noch unentdeckten Abenteuer vor mir! Gleichzeitig freue ich mich auch, am 24. Juni alle drei wieder in meine Arme schließen zu können! Cheers an die beste Familie, die ich mir wünschen kann💗

Schon immer ein grandioses Team!

18April
2017

Day 17: Fast schon vorbei

Als ich auf dem Weg zur Dusche das erste Morgenrot und nur wenige Wolken sah freute ich mich richtig, denn wir würden heute durch die Caitlins fahren. Dies ist eine meiner Lieblingsregionen in Neuseeland, mit einer wunderschönen Küste und wenn man Glück erspäht man sogar meine Lieblingstiere!🐬

Auf gings also in den Van und ab runter an die südlichste Küste Neuseelands. An den Stränden staunten wir über die riesigen Algen, welche mehrere Meter lang sind und schon an Seemonster erinnern. Außerdem gab es viele schöne Muscheln.
Kuschelzeit💗
Vom ersten Strand fuhren wir weiter zu einem meiner Lieblingsplätze - Curio Bay. Dies ist eine Bucht, in der man sowohl schroffe Felsformationen auf der einen, als auch weißen Sandstrand auf der anderen Seite findet. Dazwischen sind grüne Hügel, welche einen fantastischen Blick auf die Landschaft bieten. Wir verbrachten unsere Mittagspause dort, beobachteten die Wellen an den Felsen brechen, den weißen Schaum auf ihren Spitzen tänzeln, genossen die Weite und die Sonne und sahen sogar ein paar Delfine! Es ist einer dieser Ort, an denen du einfach sitzen und die Zeit vergessen kannst, dich davon träumen und den türkisen Wellen folgen.

Weiter ging es entlang der Küste und ich realisierte, wie Trauer mich überkam, nicht nur da ich mich morgen von meiner Familie veranschieden musste, sondern auch, weil ich mich ebenfalls von diesem Land anfangen muss zu verabschieden.

Am späten Nachmittag waren wir dann am Nugget Point Lighthouse angelangt, einem netten Walk, der einen hinauf auf eine Klippenspitze führt, auf welcher ein Leuchtturm steht. Das Besondere sind die Felsformationen im Wasser, welche superschön aussehen!
Einfach wow!
Und so machten wir uns alle sehr wehmütig auf zu unserem letzten gemeinsamen Platz für die Nacht. Es war gleichzeitig einer der schönsten, an welchen wir übernachtet haben, da er direkt am Meer lag. Somit machten wir uns einen gemütlichen Abend, bevor es am nächsten Morgen nach Dunedin gehen würde, wo sich unsere Wege trennten.

17April
2017

Day 16: Geschenke + Queenstown

Aufwachen, am See spazieren gehen und ein gemütliches Familienfrühstück - wie schade, dass es das nur noch drei Tage zusammen geben würde! 😔

Danach ging es los in Richtung Queenstown. Ich hoffte sehr, dass meine Familie das Magische an Queenstown auch fühlen würde, aber wusste, dass die Zeit knapp würde, um wirklich "anzukommen".

Durch den Feiertag fanden wir schnell einen kostenlosen Parkplatz und machten und auf den Weg durch die Stadt. Mein Familenweihnachtsgeschenk war Luge fahren und das wollten wir heute einlösen - Luge ist wie ein Mix aus einer Go-Kart- und einer Sommerrodelbahn. Das Tolle ist, es geht permanent bergab und man kann andere sogar überholen.

Es war noch etwas nebelig, aber die Fahrt mit der Gondel hoch auf den Berg über Queenstown war trotzdem sehr schön. Oben angekommen, konnte man Queenstown dann allerdings nicht mehr sehen.

Nach einem kleinen Familienstreut bezüglich des Luge-Fahrens, welcher mir deutlich die Laune vermieste, hatten wir uns irgendwann alle wieder so sehr beruhigt- vor allem Jul und ich - dass wir bereit waren fürs Luge. Und tatsächlich- alle hatten ziemlichen Spaß. Die 5 Fahrten gingen schnell rum, mit Überholen und in die Kurve legen und ganz viel Spaß.
Wunderschön!
Danach hatten wir noch ein Picknick mit malerischem Blick über das inzwischen wolkenfreie Queenstown. Die Stadt sprühte nur so von Energie, als wir wieder unten waren. Meine Familie war überrascht über die Ferg Burger Schlangen- so hatten sie doch noch nie von diesem berühmten Burgershop gehört!

Wir nutzen den Rest des Tags aus, um ein bisschen am See spazieren zu gehen und Frisbee Golf auszuprobieren. Danach ging es auf in Richtung Süden.

Entgegen unserer sonstigen Gewohnheit, war es inzwischen schon so spät geworden, dass Papa noch in der Dämmerung bis Dunkelheit fahren musste, aber zum Glück machten wir gut Strecke und erreichten nach einiger Zeit unseren neuen Lieblingscampingplatz. Ein kiesbedeckter Parkplatz voller Vans, mit Duschen, Küche und direkt an einer Bar gelegen, mit Strom für nur 12 Dollar!

Somit konnten wir mal solche Sachen wie Fernsehn gucken ganz einfach machen und ließen bei einem Film den Tag ausklingen :)

16April
2017

Day 15: Ein dickes Ding🛩

Ostersonntag - Da plant man schon mal was besonderes oder? Der Tag heute sollte es auf jeden Fall werden, denn wir hatten uns entschlossen mit einem Flugzeug von Wanaka in den Milfors Sound zu fliegen und dort eine Bootstour zu machen.

Der graue Himmel ließ uns aber zweifeln, ob wir unser Geld richtig investiert hatten. Nach Ostereiersuche im Campervan und schnellem Frühstück machten wir uns also auf zum kleinen Flughafen. Dort wurden wir allerdings erstmal vertröstet. Statt um 9 zu fliegen würde auf den Wetterbericht um 10 gewartet werde und wenn es gut aussähe gegen den 11 geflogen werden.

Auch gut, dann erstmal auf zur Dump Station. Auf gut deutsch: Abwasserstation. Eine Aktivität, die meinem Bruder sehr gefällt, mir eher weniger - schließlich ist es Dreckswasser; welches wir wegschütten. Trotzdem ist es jedes Mal ein ziemlich lustiges Unterfangen.
Kleines Osterfotoshooting
Danach machten wir noch einen kleinen Spaziergang am Lake Wanaka entlag, der Herbst kam so schnell! Und dann stand es fest: wir würden fliegen. Auch wenn es immer noch nicht blendend aussah, stiegen wir in die kleine 7-Sitzer Maschine und machten uns auf den Weg. Unsere Pilotin war super nett und zeigte uns viele Dinge während des Fluges. Ich glaube wir alle bekamen den Mund nicht mehr zu, denn die Ausblicke waren einfach fantastisch!

Sobald wir einmal aus Wanaka rausgeflogen waren, klarte der Himmel plötzlich auf! Strahlendes Blau über weißen Gletschern, schneebedeckten Bergen und grünen Tälern. Wir staunten nicht schlecht, denn schließlich mussten wir, da es ein kleines Flugzeug war nicht zu hoch fliegen und konnten dadurch sehr viel beobachten. Die Gletscherseen sahen besonders toll aus, türkis-grüne Tupfen zwischen dem Weiß der Berge und Gletscher!
Eins der schönsten Dinge, die ich je gesehen habe
Wir alle genossen den 45-minütigen Flug über die verschiedensten Landschaften und konnten uns nicht sattsehen an all den Wundern von Mutter Natur unter uns. Und dann waren wir auch schon da - im Milford Sound.

Der Milford Sound ist der spektakulärste und am einfachsten erreich- und befahrbarste der Fjorde im Süden Neuseelands und wir hätten uns kaum einen besseren Tag für unsere Bootstour aussuchen können. Durch den starken Regen der vorherigen Tage waren kleine Wasserfälle an etlichen Stellen auf den Weg zu sehen, während die Sonne vom wolkenlosen Himmel auf uns herabschien, was das Zeug hält.

Ganz kurz schwammen sogar ein paar Delfine mit uns!! Die Fahrt war wirklich wunderschön, alle waren begeister vom kompletten Tag. Und dann fuhren wir zu einem richtig großen Wasserfall im Fjord selber. Die Warnung, dass das komplette Deck nass werden würde nahm ich nur bedingt ernst, ging ich doch von einem leichten herüberwehenden Sprühschleier aus.
Aber nein, wir fuhren super nah ran und auch wenn wir nicht unter den Wasserfall fuhren, so war es doch nah genug als dass meine Jacke hinterher komplett nass war - dafür gab es aber ein paar richtig coole Shots vom Wasserfall und ich habe die Dusche gespart😂
💗
Nach dieser tollen Fahrt wartete ja noch der Rückflug auf uns, auf den ich mich fast noch mehr freute. Es ist einfach paradiesisch ein leises Brummen zu hören, sanft über die Berge und Gletscher zu gleiten und einfach die Natur unter einem zu beobachten!

Wieder in Wanaka angekommen waren wir einfach alle glücklich, so ein tolles Erlebnis gehabt haben zu dürfen! Unsere Stimmung war dementsprechend gut wie immer, als wir uns auf in den Canpervan machten, um noch ein bisschen näher an Queenstown zu kommen.

An einem malerischen Platz am See angekommen, sahen Jul und ich die coole Plattform darin zu der man schwimmen konnte und uns war sofort klar: Das machen wir! Sobald Jul allerdings einen Zeh ins Wasser tauchte, änderte er seine Meinung, während ich todesmutig und schreiend an ihm vorbei in den See rannte. Das Wasser war tatsächlich verdammt kalt, aber es war cool, bis zur Plattform zu schwimmen!

Danach gingen Mama und Papa spazieren und Jul und ich entschieden und spontan schonmal Abendessen zu kochen. Unser Butter Chicken wurde echt richtig lecker und Mama freute sich natürlich über gemachtes Essen 😊 Danach hatten wir noch einen richtig gemütlichen Osterabend zusammen mit vielen Lieder und Gequatsche!

15April
2017

Day 14: Hello Wanaka 😊

Auch wenn es morgens noch etwas wolkig war, waren wir alle heilfroh über das Wetter. Denn endlich war es mal trocken und wir konnten schonmal eine Runde am stürmischen See entlang spazieren.  Lake Wanaka ist einer meiner Lieblingsseen in Neuseeland und war er heute morgen doch noch ziemlich rau, so erinnerte er mich an mein geliebtes Borkum.

Nach einem gemütlichen Frühstück -ich habe nich gar nicht erwähnt, wie schön es ist, einfach wieder Brot und Belag zu frühstücken, wie zu Hause immer - ging es auch auf nach Wanaka. Als wir dort ankamen, man glaubt es kaum, ließ sich doch tatsächlich die Sonne blicken 😍 Somit spazierten wir erstmal noch ein Ründchen durch Wanaka, genossen das fröhliche Treiben, da alle unterwegs waren und machten letzte Ostereinkäufe. In einem Second Hand Shop fand ich durch Zufall noch eins von Carters und Isobelle's Lieblingsbüchern und musste dies als Erinnerung natürlich direkt mitnehmen.

Wie schön es war, ein gemütliches Picknick am Strand zu machen, Sonnenschein auf dem Gesicht zu spüren, kalte Getränke zu trinken und dann auch noch zusammen mit Mama das Kinderbuch lesen und ihr hier und da bei einem unbekannten Wort aushelfen!
Was ein toller Ort
Der Tag war aber noch lange nicht zu Ende, denn auch wenn wir die berühmte Tageswanderung Roys Peak nicht machen wollten, wurde uns in der i-Site über den Rocky Mountain Hike erzählt, der auch sehr schön sein sollte.
Also mit dem Campervan aufgemacht, Wanderschuhe an und Wasser eingesteckt und los gings.
Ganz schön steil..
Teilweise stieg der Weg echt steil an und alle außer meinem Bruder waren Recht schnell mal aus der Puste. Diesen gefiel es natürlich super, sich darüber lustig zu machen 😂 Der Weg änderte sich sehr häufig, was super war, denn ging es zuerst durch einen dichten Wald und an schroffen Felsen hinauf, so zeigten sich doch bald gelbe Felder und weite Ausblicke.

Irgendwann waren wir dann auch hoch genug, um Lake Wanaka zu sehen, es war ein atemberaubener Anblick. Nach ungefähr anderthalb Stunden hatten wir den Gipfel erreicht und ließen uns stolz den Wind um die Nase wehen. Das ist eine der Sachen, die ich am Wandern liebe. Egal, wie anstrengend es auch sein mag, der Blick, welcher sich dir hinterher bietet ist einfach phänomenal! Besonders natürlich in Neuseeeland, aber generell liebe ich das Gefühl, wie alles unter dir ganz klein wird und du bestaunen kannst, wie relativ deine gewohnte Umgebung doch ist.
Shooting Time :) Einfach atemberaubend!
Einige tolle Bilder später ging es an den Abstieg, der sich als relativ schmal und rutschig ergab. Für Mama mit einem leichten Hang zum Schwindel und Papa mit einem halb kaputten Knie nicht das einfachste. Aber beide schlugen sich super und so waren auch die kritischen Stellen irgendwann schnell geschafft.

Auf dem letzten Stück des Weges fiel Jul und mir ein, dass ich ja meine Musikbox dabei hatte und so wurden laute Beats und dumme Lieder aufgedreht und mitgesungen, sehr zur Scham unserer Eltern😂

Das Praktische heute war, dass wir einfach an dem Parkplatz des Wanderwegs übernachten konnte, welcher zwischen hohen Bergen in einer malerischen Umgebung lag. Draußen sitzen und Musik hören, bis es zu kalt wird und nach dem Essen einen atemberaubenden Sternenhimmel zu sehen, bevor man sich ins gemütliche Doppelstockbett kuschelt - Urlaub pur ❣

14April
2017

Day 13: Glühende Würmer🐛

Und ein neuer Regentag erwartete uns. So langsam fing es doch an, auf die Nerven zu drücken. Aber uns unsere Laune vermiesen lassen wollten wir auch nicht und bis jetzt haben wir auch jeden Tag mindestens eine coole Aktion gemacht.

So sollte es auch heute sein! Schließlich waren wir auf dem Weg zum Gletscher. Aber da es eh alles nebelig war und man somit auf den Wanderwegen kaum etwas vom Gletscher gesehen hätte, da man nicht hinaufwandern kann entschlossen wir uns dagegen.

Stattdessen wählten wir den Weg zum alten Tunnel. Vorsorglich Flip Flops eingepackt, denn es sollte nass werden in dem Tunnel. Der Hauptgrund, dorthin zu gehen, waren Glühwürmchen - nicht diese herumfliegenden wie in Deutschland sondern kleine blaue Punkte die ganz still an einem Platz hängen. Aber es gibt sie nicht an vielen Orten und auch nur in Neuseeland.

Das Wasser im Tunnel ist -sorry- arschkalt und mein Bruder schreit ziemlich auf und es fällt ihm - uns anderen aber auch- nicht leicht, durch das teilweise knöchelhohe Wasser zu waten. Der Tunnel ist unfassbar lang und es wird immer dunkler - Da! Die erste kleinen blauen Punkte hier und dort an der Decke. Wir fühlen uns wie in einem richtigen Abenteuer, es hallt in Tunnel, es tropft, es ist dunkel und wir haben Angst, dass unsere Taschenlampe den Geist aufgibt. Trotzdem gehen wir mutig weiter. Und wie es sich lohnt! Denn nun sehen wir tatsächlich kleine Ansammlungen von Glühwürmchen! Bis zu 30 an einem Ort, es ist einfach magisch.
Die einzigen Bilder, die ich von heute finden konnnte😂
Da wir eh klitschnass sind und es immer noch schüttet, wandern wir einfach in Flip Flops zurück. Danach wird viel gefahren bis wir schließlich den Lake Wanaka erreichen und es tatsächlich nach einer halbwegs trockenen Nacht aussieht.

Unser Platz für die Nacht :)

13April
2017

Day 12: noch mehr Regen

Da das Wetter wieder nicht berauschend aussah wurde nichts aus tollen Strandspaziergängen und sogar einem Sprung ins Meer.

Stattdessen kümmerten wir uns lieber um unseren Van, dessen durchlässige Fenster langsam doch nicht mehr so angenehm waren. Somit haben wir, nachdem wir uns die Pancake Rocks angeguckt haben, Mama an einem Waschsalon abgesetzt, da wir dringend frische Sachen brauchten und uns selber auf den Weg zur Werkstatt gemacht. Wie mussten zwei Stunden warten und durch prasselnden Regen taten wir das lieber bei VW im Warteraum, immerhin gab es Steckdosen und Wlan!
Pfannkuchen Steine
Den Tag hatten wir also zumindestens sinnvoll genutzt. Um auch noch eine besondere Aktion zu haben, hielten wir unterwegs noch an, um Greenstone Carving zu machen. Dabei haben Mama, Jul und ich unsere eigenen Kettenanhänger  aus Jade geschliffen, was uns allen unglaublichen Spaß gemacht hat.
Juhuuu😍
Abends sind wir dann auf einem kleinen Campingplatz bei einer Bar untergekommen und genossen die heißen Duschen!

12April
2017

Day 11: Rain, rain, rain

Wir wachen vom stetig prasselnden Regen auf, der auch in der Nacht nicht aufgehört hat. Wie blöd, dass die Fenster unseres Vans nicht so 100 prozentig dicht sind und somit die Sitzpolster mehr als feucht. Naja, wir haben ja schon Erfahrung mit Regen, dann also probieren möglichst viel trocken zu bekommen und versuchen Strecke zu machen.

Es steht tatsächlich einiges bevor, wir wollen zu West Coast und das ist ein ganzen Stück. Als der Regen mal eine halbstündige Pause macht, springen wir fix aus dem Camper und machen einen Walk über eine lange Schwingbrücke und durch neuseeländischen Wald. Trotzdem tropft es überall und langsam setzt auch der Regen wieder ein, das Gelbe vom Ei ist es also nicht, aber es tut gut, draussen zu sein.
Brüücke
Als wir an der West Coast ankommen und das Cape Foulwind ansteuern, um eine Seerobbenkolonie zu beobachten, zeigen sich zum ersten Mal ein paar Sonnenstrahlen zwischen den Wolken. Das waren dann auch die schönsten Stunden des Tages, denn es war trocken und relativ warm und die Robben waren total aktiv. Es war super, ihnen durchs Fernglas dabei zuzuschauen, wie sie in einem natürlichen Pool auf einer kleinen Insel vor der Küste herumtoben, springen und schwimmen!😍

Wow wow wow
Danach sehen wir den spektakulärsten Himmel unseres ganzen Trips, von tiefrot bis leuchtend orange über schwarztiefe Wolken und Regenbögen ist alles dabei. Wir finden einen tollen Platz direkt am Strand und parken unseren Camper dort. Spazieren am Strand pustet einem immer die Gedanken aus dem Kopf und tut einfach gut!

11April
2017

Day 10: goldener Sand

Wir wachten auf und stellten fest, dass das Sonnenscheinwetter leider nicht über Nacht geblieben war. Dicke Wolken hingen über dem Himmel und auch ein leichter Nieselregen fiel von Zeit zu Zeit vom Himmel.

Deshalb lohnte es sich nicht wirklich ein Schiff zu nehmen und im Abel Tasman Nationalpark wandern zu gehen, sondern wir fuhren lieber zu Stränden die mit dem Van erreichbar waren.  Wenigstens ein kleiner Strandspaziergang war drin und auch ein paar Kartenspiele wurde im Trockenen des Vans gespielt. Das ist eine der tollsten Sachen am Campervanleben, denn man ist an einem tollen Ort und hat einen super Ausblick, aber einfach alles dabei, was man haben möchte, ob Tisch und Bank, Spiele, Wechselklamotten oder Essen!
So viel Spaß auf einer Seilbahn!!
Danach fuhren wir noch den Weg zum Split Apple Rock, einem großen Felsen, der tatsächlich so aussieht wie ein geteilter Apfel. Dort klettern wir auch durch Höhlen und über Felsen und pflücken unsere Vorspeise: Frische Miesmuscheln! Besser geht es nicht.
Malerische (graue) Buchten und der Split apple rock Selfie Timee
Diese Nacht verbringen wir an einem wunderschönen Ort, mit grandiosem Blick - den wir uns aber leider nur vorstellen können, denn es ist nebelig und schüttet. Die Muscheln sind trotzdem supe lecker und wir verbringen einen gemütlichen Abend.

10April
2017

Day 9: wunderschönes Fährwetter

4:30... biep biep... Aufstehen!

Es war dunkel, aber nicht so kalt wie erwartet, als ich aus dem Campervan tappte und mich auf den Weg zur Toilette machte. Das ist eine der tollen Sachen an Neuseeland - es gibt fast überall kostenlose öffentliche Toiletten!

Schnell Klamotten überwerfen, Bett einfahren und alles fahrtsicher verstauen und schon geht es um 5 Uhr los. Richtig, wir müssen ja gegen halb sechs einchecken, um die Fähre eine Stunde später nehmen zu können.

Als wir sehen, dass es gar nicht die normale große, sondern eine deutlich kleinere ist, sind wir erstmal enttäuscht. Umso mehr freue ich mich aber, als wir sie betreten, denn im Gegensatz zu den anderen Fähren hat diese ein Aussichtsdeck am Bug und nicht nur am Heck.

Es war tollstes Wetter und dadurch, dass es so früh war, ging über den Hügeln um Wellington gerade die Sonne auf. Der Himmel färbte sich tiefrot und obwohl es kalt war, genoss ich das Schauspiel draußen ganz vorne.
Wunderschön!
Es war schon meine dritte Fährüberfahrt und doch war es die erste mit schönem Wetter! Ich gönnte es meinee Familie auch von ganzem Herzen, denn die Sounds durch die man fährt, sind schon beeindruckend!😍 Wir sahen sogar eine Robbe am Schiff vorbeischwimmen!

In Picton angekommen machten wir uns auf den Weg in den Nordosten zum Abel Tasman und Nelson.

Wunderschöne Buchten und Sandstrände finden sich hinter jeden Ecke der sehr engen und gewundenen Straßen. Ob ein kurzer Stopp am Strand oder durch Nelson schlendern, wir genießen das gute Wetter, Papa jedoch ist durch das viele Fahren ziemlich erschöpft.

Diese Nacht finden wir Unterkunft auf einem Parkplatz vom Shoppingcenter, nicht der gemütlichste Ort der Welt, aber für eine Nacht tut ers.

09April
2017

Day 8: Großstadtschnüffeln - Wellington

Tatsächlich stand schon der letzte ganze Tag auf der Nordinsel an. Kaum zu fassen, wie schnell die Zeit verfliegt.
Diesen letzten Tag wollten wir aber dann auch ausgiebig nutzen, umso schöner, dass uns die Sonne fröhlich vom Himmel zulachte.

Heute ging es nämlich auf in die Großstadt-Haupstadt-windigste Stadt: Wellington! Dort gestaltete sich die Parkplatzsuche im Gegensatz zum bisherigen Rest Neuseelands natürlich etwas schwierig. Doch nach ein bisschen rumgegurke und einem immer genervteren Papa fanden wir irgendwann tatsächlich einen kostenlosen Parkplatz in City Nähe!

Ach ja, davor sind wir natürlich -sei es faul oder aufgrund Zeitmangels?- auf den Mount Victoria gefahren, denn von dort oben hat mein bei gutem Wetter, wie an diesem Sonntag einen grandiosen Ausblick über Wellington und umliegende Natur. Einige viele Fotos später ging es dann auch auf in die City.
Sonne!!
Es war Sonntag und durch den strahlenden Sonnenschein waren auch sehr viele Leute unterwegs. Unser erster Stopp führte uns zum Foodmarket am Hafen, auf dem wir - es war schließlich schon Mittagszeit - sehr leckere indische Wraps und chinesisches Fingerfood aussuchten und genossen. Trotz des Sonnenscheins stand ein Besuch im Te Papa auf jeden Fall auf dem Programm, denn es ist ein super Museum. Meine Familie bestaunte den kolossalen Tintenfisch, der größte der je gefunden wurde und dessen stolze 4 Meter nun eingelegt in einem großen Gefäß anzugucken sind.

Zusätzlich wird viel über Erdbeben und die Plattentektonik Neuseelands sowie die Kultur der Maori erklärt. Nachdem wir dann genug Wissen für den Tag erlangt hatten schlenderten wir noch einmal durch die Cuba-Street, die Haupteinkaufsstraße, aber wie fast überall in Neuseeland ist die Reiseführerbeschreibung "spritzig buntes Straßengetümmel" mal wieder sehr übertrieben.
Heute und damals :)
Nach einem kurzen Einkaufsstopp machten wir uns wieder auf zu der Stelle, an der wie schon die Nacht davor vebracht haben, denn sie gefiel uns sehr gut! Außerdem mussten wir zu einer unmenschlichen Uhrzeit aufstehen, um am nächsten Tag die Fähre auf die Südinsel zu nehmen.

08April
2017

Day 7: Abenteuerspielplatz

So langsam stand unser Weg in Richtung Wellington an, aber da wir es gemütlich angingen ließen, lag unser Tagesziel noch etwas nördlich von Wellington.
Ich liebe Neuseeland ❣
Zwischendurch stoppten wir noch an einem Abenteuerspielplatz - Ratet wessen Wunsch es war? Natürlich Annas😂. Dieser Spielplatz ist aber echt total cool, es gibt große Klettergerüste, durch die man sich hangeln, klettern und balancieren muss. Dann gibt es diese coolen Hamsterräder, in denen ich immer Todesangst habe, seit ich einmal aus einem in eine fette Pfütze gefallen bin und zusätzlich gibt es einen Haufen cooler Sachen, wie Gummiwippen oder Drehschaukeln!

Jul und ich waren im Paradies und tobten uns kräftig aus - auf ein paar Geräte zwangen wir auch Mama und Papa, denn sie waren für 4 Personen ausgelegt. Alles in allem einer der besten Kurzstopps die wir auf der Reise hatten!😄
Indischer Lunch + die beste Aussicht ?
Am Nachmittag machten wir uns es dann auf einem idyllischen Platz am Strand gemütlich, schlenderten durch den kleinen Hafen und fanden eine heiße Duschen an einer Toilette, welche wir sehr genossen. Abends hörten wir noch unser Hörbuch, welches wir über die Fahrt gehört hatten zu Ende. Naja genaugenommen war ich die Einzige, die nicht eingeschlafen ist😂😂

Camper leben ❣😂

07April
2017

Day 6: Wandern was das Zeug hält

Seit ich das erste Mal eine der schönsten Tageswanderungen der Welt gemacht habe, war mir klar, dass ich das mit meiner Familie unbedingt wiederholen muss!

Zu wunderschön, verschieden und einzigartig die Ausblicke, um es nicht zu erleben. Wir mussten zwar etwas bangen wegen des schlechten Wetters, was uns von Australien geschickt wurde, aber im Endeffekt hatten wir super Wetter.
Einfach wow
Und auch meine Drei haben das Tongariro Crossing so geliebt, wie ich. Natürlich war es anstrengend und natürlich war es lang, aber die Blicke mit denen man belohnt wird und die Atmosphäre des ganzen Tages ist einfach ein tolles Erlebnis!
Ganz schön steil Sp stolz!❣
 Auch ich hatte viel Spaß dabei das Ganze nochmal zu machen, kann aber wirklich nicht sagen welches Mal einfacher/besser war, da beide Male auf ihre Art besonders waren.
Fazit: Es gibt einige Leute, die das Crossing einmal meistern und dann sagen "Nie wieder!" ...Ich würde es immer wieder machen; schon nur, um es anderen zu zeigen und die Erfahrung zusammen zu teilen☺

☉

06April
2017

Day 5: Baden unterm Wasserfall

Heute morgen aufgewacht war das Erste was ich sah Lake Taupo.😍 Na gut, hinter vielen Regentropfen versteckt, die die Scheibe hinunter liefen, aber gegen halb acht ließ sich auch das erste bisschen blauer Himmel entdecken. 

Gemütlich zusammen frühstücken und dabei mal überlegen, was der Tag so bringt. Der Entschluss war: Tongariro Crossing morgen- ja oder nein?, Taupo erkunden und zu den heißen Quellen.

Nach einiger Zeit in der i-Site entschieden wir uns dann den Shuttle für morgen zu buchen. Es wird wahrscheinlich arschkalt, aber ich freue mich schon richtig.
Die ersten fish n chips in Neuseeland!
Und die heißen Quellen hatte ich bei meinem letzten Besuch in Taupo entdeckt und war diesmal sogar noch begeisterter! Es sind mehrere Wasserfälle, welche über mehrere Becken in den Waikato-River fließen und auch wenn viel Besuch ist, ist genug Platz für alle. Unter einem heißen natürlichen Wasserfall zu stehen ist für eine Wasserratte wie mich eins der tollsten Gefühle überhaupt! Nachdem Mama, Jul und ich ein schönes heißes Bad genommen und Papa uns fotografiert hat sind wir wieder alle in unseren Van gesprungen und auf ging die Fahrt in Richtung Freedom Camping in der Nähe des Crossings!
Unter einem heißen Wasserfall zu stehen ist einfach nur cool!
Mitten im Wald, im Nirgendwo mit ein paar anderen Campervans auf einer Lichtung zu übernachten ist schon unfassbar cool!

05April
2017

Day 4: Spaß im strömenden Regen

Strömender Regen erwartete uns beim Aufwachen auf dem Campingplatz in Rotorua. Nach einiger Diskussion beschlossen wir, trotzdem ins Wai-O-Tapu zu fahren. Dies ist eins der aktiven Vulkan- und Thermalgebiete in Neuseeland und dadurch ziemlich besonders.

Als erstes haben wir uns einen Geysir angeguckt, was schon ziemlich beeindrucken ist, wenn das Wasser dort bis zu 10 Meter in die Luft schießt.

Und danach ging es zu den ganzen Thermalquellen, welche durch verschiedene Mineralien in den tollsten Farben leuchten. Ob orange oder knallgrün, all das sahen wir dort. Durch den stetigen Regen waren wir inzwischen von Kopf bis Fuß durchnässt, was die Stimmung nur noch ausgelassener machte.😂
Idioten😀 Knall orange :)
Trotzdem war uns kalt und der ganze Campervan müffte nachher durch die nassen Sachen. Wir setzten unseren Weg in Richtung Taupo fort und stoppten ein paar Mal auf dem Weg, um zum Beispiel die Huka Falls zu sehen. In Taupo selber machten wir es uns dann auf einem Platz direkt am See gemütlich!

04April
2017

Day 3: Es wird gebuddelt

Was ein toller Sonnenaufgang über dem Meer werden sollte, wurde leider doch eher ein "vom Nieselregen geweckt werden". Naja egal uns stand trotzdem ein Highlight bevor: Der Hot Water Beach.

Mein Bruder, hatte natürlich mal wieder nichts mitbekommen und fragt irgendwann auf der Fahrt: "Wieso heißt das denn Hot Water Beach? Gibts da irgendwas Heißes?" Und genau das ist das coole an diesem Strand. Bei Ebbe kann man sich seinen eigenen heißen Pools graben und dort entspannen. Das Ganze funktioniert durch unterirdische Quellen, welche den Strand aufheizen.

Aber Achtung! Manchmal wird es echt zu heiß und das Wasser kocht schon! Meine Familie war begeistert, Jul und ich waren uns regelmäßig in den kalten Wellen abkühlen, um uns danach auf den heißen Sand oder in kleine Becken zu legen. 😍 Dass es dabei fieselte störte uns natürlich nicht, denn allzu kalt war es nicht.
Happy family Happy family
Weiter ging unsere Fahrt ins Landesinnere, aber leider wurde das Wetter auch nur schlechter und schlechter wurde, sahen wir von Rotorua hauptsächlich den Pak n Save, bevor wir es uns das erste Mal auf einem Campingplatz gemütlich machten. Dieser hatte aber durch die Untergrundquellen geheizte Spa-Pools in denen wir uns aufwärmten und den Abend genossen.

03April
2017

Day 2: Ein bisschen wie das Paradies 😄

Strahlender Sonnenschein erwartet uns beim Aufwachen und ein Blick aufs Meer! So kann der Urlaub doch bestens beginnen!

Nach einem kleinen Frühstück werden erstmal der Raum und die Verstauungsmöglichkeiten des Campervans erkundet und aufgefüllt. Und danach geht es auch schon in einen wundervollen Part Neuseelands: den Coromandel! Unterwegs schnell an einem Supermarkt angehalten und die erste Ration an Lebensmitteln gekauft, die auch gleich bei einem Picknick am Meer verspeist wird.
Bestes Leben :)
Meine Familie ist begeistert von den grünen saftigen Hügeln, dem türkis blauen Ozean und der ganzen Landschaft um sie herum. Natürlich raubt auch mir diese Schönheit immer noch den Atem - kein Wunder, haben wir  doch richtiges Glück mit dem Wetter! Es ist so warm, dass wir sogar ohne Probleme eine Runde baden gehen können und danach ein Nickerchen am Strand machen.
Was ein Ausblick, aus dem
Der Abend wird in perfekter Strandlage verbracht und wie immer ist es einfach schön sich zusammen in den Doppelbetten übereinander im Campervan einzukuscheln!💞

02April
2017

Day 1: Auckland und Doppelfamilie :)

Es ist der 1. April, 23:30. Ich stehe am Flughafen und sehe auf der Anzeige, das Flugzeug aus Singapur sei gelandet. Still stehen kann ich schon lange nicht mehr, meine Finger trommeln auf dem Geländer, mein Fuß wippt und ich laufe unruhig hin und her. Einige anderen Wartenden werfe mir schon merkwürdige Blick zu. Das Alles hat einen Grund: In dem Flugzeug aus Singapur sitzt meine Familie!! Und die habe ich sage und schreibe acht einhalb Monate nicht mehr gesehen!

Während der Warterei mache ich mir einige Gedanken, doch bald ist es soweit. Meinen Bruder sehe ich zuerst und schließe ihn in die Arme! Danach Papa und zu guter letzt Mama! Webers sind nicht überemotional, insofern laufen kaum Tränen, aber man sieht, dass wir uns alle super freuen 💞 Und dann steht das erste große Abenteuer an: eine Nacht im Flughafen. Ich konnte auf dem harten Boden recht gut schlafen, aber zum Nächtigen gibt es deutlich bessere Plätze als den Aucklander Flughafen.

Fit wie vier Turnschuhe holen wir also am nächsten Morgen unseren Campervan ab. Der ist schon ein ganz schönes Schiff und sich damit in den Aucklander-City-Linksverkehr zu stürzen, war eine Aufgabe für Papa. Die er aber gut gemeister hat. Aber, so viel musste er auch nicht fahren, denn nachdem wir uns Mount Eden und den Hafen alleine angeguckt haben, trafen wir uns auch schon mit meiner Gastfamilie.

Es war so süß Gast- und echte Familie an einem Ort zu haben und Brooklyn und Jul haben sich auch direkt super verstanden. Sprachschwiergkeiten gab es kaum und so war es so schön zu sehen, wie sich bei einem leckeren Kuchen alle unterhielten und eine gute Stimmung herrschte.
Das letzte Bild zusammen :( Welches ist wohl unser Gefährt?
Ich kann immer noch kaum fassen, wie lieb Melissa und Mike waren, wir haben nämlich in deren beiden Autos ein bisschen Sightseeing gemacht, dadurch musste Papa sich nicht auf den Verkehr konzentrieren und von echten Kiwis rumgeführt zu werden, ist sowieso noch besser. Bei einem echt neuseeländischen Mac's Gold und Issac's Cider haben wir den schönen Nachmittag dann entspannt ausklingen lassen und wir uns aufgemacht zu unserem ersten Stopp über Nacht. Kurz vor dem Coromandel auf einem Freedom Camping Platz.

In Neuseeland darf man, sobald man eine Toilette und Abwassertank im Fahrzeug hat, an vielen verschiedenen Plätzen kostenlos übernachten, was super cool ist, da man mit super tollem Ausblick belohnt werden kann und zusätzlich Geld spart!

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